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Geschichte der Feuerwehr Apetlon

 

Die Freiwillige Feuerwehr in Apetlon

 

 

In den Jahren 1882 und 1883 beschlossen die Einwohner von Apetlon, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.

 

Die Gründer der Feuerwehr:

 

Stefan ADRIAN (1. Feuerwehrkommandant)
Christian GRUNTNER
Johann SCHUSTER
Georg KLINGER
Michael GÖLTL
Michael KAISER
Johann GÖLTL
Michael KROISS
Stefan DENK
Martin PITZL
Josef TSCHIDA
Emil SONDY
Johann GLANTZ
Martin STEINDL
Josef GRIEMANN
Michael TSCHIDA
Josef TSCHIDA
Paul HORVATH
Michael WEGLEITNER
Ludwig MAYER
Josef HORVATH
Josef WULKERSDORFER
Christian HORVAT

 

Apetlon, damals Mosonbanvalva, gehörte zum Komitat Wieselburg und gründete eine der ersten Feuerwehren in diesem Raum. Dem ersten Kommandanten Stefan Adrian und seinem Stellvertreter Christian Grundtner unterstanden zirka 30 Feuerwehrleute. In der ersten Zeit leisteten diese einen Monatsbeitrag, ebenso kauften die Männer die Uniformen selber. Die Gemeindeverwaltung stellte mehrere Holzeimer, Leitern, Strickleitern, Feuerhacken, Feuerzangen, Leinen und anderes Material zur Verfügung. Als Mannschaftsraum und für die Unterbringung der Ausrüstung diente ein kleines Gebäude zwischen Kirche und dem alten Gemeindeamt, in dem jetzt der Kindergarten untergebracht ist.

 

Da die Dächer mit Rohr und Stroh gedeckt waren, kam es immer wieder zu verheerenden Großbränden. Bei solchen Feuersbrünsten kam damals die Nachbarfeuerwehr von Mexikohof, heute in Ungarn, zu Hilfe. Diese Feuerwehr wurde von Fürst Esterházy unterstützt und war daher technisch besser ausgerüstet, und zwar mit einer Druckpumpe. Nach einer Vereinbarung zwischen Gemeinde und der Feuerwehr kam es zu einem Ankauf einer ähnlichen Pumpe, von Druckschläuchen, Strahlrohr und dazugehörigem Kleinmaterial als Ausrüstung. Für die Anschaffung einer Feuerwehrfahne wurde eine Sammlung im Ort und dem dazugehörigen Meierhof durchgeführt, und so konnte im Jahr 1888 unter Pfarrer Alexander Meszner die erste Feuerwehrfahne geweiht werden.

 

Nach einigen Jahren guter Zusammenarbeit übergab Kommandant Stefan Adrian seinem Stellvertreter Christian Grundtner sein Amt, Schriftführer wurde Pfarrer Franz Klampfer. Schon zur damaligen Zeit beteiligte sich die Ortsfeuerwehr rege an Wettübungen und brachte nicht selten Ehrenpreise heim.

 

Noch vor dem Ersten Weltkrieg konnte eine für die damalige Zeit moderne Handdruckpumpe mit Saug- und Druckschläuchen angekauft werden. Um diese zeit wurde der sogenannte „Bereitschaftsdienst“ eingeführt. Es waren immer ein oder mehrere Pferdegespanne für den Transport der Pumpe und der Besatzung bereit. Für die Abfuhr der Brandreste waren jeweils Gespann und Arbeitskraft eingeteilt.

 

Während des Ersten Weltkrieges führten vorwiegend die in der Heimat verbliebenen älteren Männer die Ortsfeuerwehr weiter. Wie überall forderte auch in Apetlon der Krieg einen hohen Blutzoll aus den Reihen der Feuerwehrmänner. So kam es, dass nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 einige Jahre dir Feuerwehr nicht vorhanden war.

 

Die Gemeindeverwaltungskommission unter Bürgermeister Lorenz Göltl erkannte vermutlich nach einem Großbrand in der Quergasse die Notwendigkeit, eine Neuformierung der Freiwilligen Feuerwehr in die Wege zu leiten. So faßte sie am 27. Mai 1923 den einstimmigen Beschluß, eine Freiwillige Feuerwehr mit 30 Mann zu bilden, wobei festgehalten ist, daß sämtliche Ausrüstungskosten von der Gemeinde entgolten bzw. geleistet werden (nach einem Auszug aus dem Sitzungsprotokoll).

 

In der Folge gruppierte sich unter dem Kommandanten Johann Adrian eine Freiwillige Feuerwehr mit einem Mannschaftsstand von 28 Mann. Nun ging es wieder aufwärts. Bald wurde eine neue Handdruckpumpe angekauft, die heute noch einsatzbereit im Feuerwehrhaus steht.

 

Im Jahre 1927 stand man vor der Entscheidung, das Feuerwehrlöschrequisitenhaus oder ein neues Gebäude zu errichten. Im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 15. Mai 1927 ist dazu nachzulesen:

 

 

„Instandsetzung des Feuerwehrlöschrequisitenhauses“

 

Der Bürgermeister berichtet, daß das derzeit bestehende Requisitenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Apetlon nicht den Vorschriften entspreche, weil dort auch die Gemeindewagen untergebracht sind und dadurch das leichte Zukommen zu den Löschrequisiten behindert ist. Der der Sitzung zugezogene Feuerwehrkommandant Johann Adrian führt aus, daß die Gemeinde Apetlon überhaupt gezwungen sei, im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen noch eine zweite Feuerwehrspritze einzustellen, sodaß er im vorhinein gegen eine einfache Vergrößerung des derzeitigen Requisitenhauses sprechen müsse, und er beantrage die Erbauung eines neuen Requisitenhauses, das den Anforderungen der einschlägigen Bestimmungen entspräche und zweckmäßig erbaut werden könne. Der Bürgermeister stellt den Gegenantrag, das bisherige Requisitenhaus durch einen Anbau zu vergrößern.

 

Nach längerer Debatte fasst der Gemeinderat folgenden Endbeschluß:

 

„Die Gemeindevorstehung von Apetlon wird ermächtigt, vorbehaltlich der Genehmigung der Landesregierung aus Mitteln der in der Sparkasse hinterlegten Fürsorgeabgabe ein Feuerlöschrequisitenhaus nächst dem Gemeindebrunnen zu erbauen. Der Bau, welcher einen Kostenaufwand von ungefähr 3.000 bis 4.000 Schilling beanspruchen wird, soll deshalb aus Fürsorgemitteln errichtet werden, weil einerseits trotzdem die Errichtung eines solchen Gebäudes unbedingt notwendig ist, die Gemeinde Apetlon über diese Summe im heurigen Jahr nicht mehr verfügen kann, andererseits aber , weil die Feuerwehr als Fürsorgeinstitution überhaupt anzusehen ist, da sie nicht nur bei Feuer und Wassergefahr, sondern auch infolge ihrer Ausbildung bei Unglücken, welche den einzelnen betreffen, die erste Hilfe zu leisten imstande ist. Es ist über dies beabsichtigt, den Bau in den ausgehenden Herbstmonaten zur Ausführung zu bringen, sodaß dadurch auch der Arbeitslosigkeit entgegengesteuert wird.“

 

Nach einer Kommandostabsitzung der Ortsfeuerwehr kam es zu dem Beschluß, eine Feuerwehrfahne anzukaufen. Nach mühevoller Arbeit der Feuerwehrmänner kam es im Jahre 1928 zu Fahnenweihe Fahnenpartin war Katharina Kögel.

 

Auch die Anschlußzeit brachte keine Unterbrechung der Tradition der Apetloner Feuerwehr. Kommandant Johann Adrian übergab im Jahre 1939 seine Funktion an Johann Wulkersdorfer, der den örtlichen Feuerschutz mit älteren Männern und einer Gruppe junger HJ-Feuerwehrmänner führte.

 

  • Im Jahre 1942 wurde Stefan Denk Feuerwehrkommandant. Er leitete die Organisation mit einem Teil der älteren Männer.
  • Ein Jahr drauf folgte ihm Andreas Loos als Kommandant.
  • Am 27.Februar 1945 wurde ihm eine Mädchenfeuerwehrgruppe zugeteilt. Er führte die Feuerwehr bis zum Jahre 1946.
  • Der Zweite Weltkrieg nahm sein Ende, aber er riß große Wunden, weil so viele Kameraden nicht mehr in die Heimat zurückkehrten.
  • In den Jahren 1946 und 1947 leitete Rudolf Trummer die Feuerwehr.
  • Im Jahre 1947 übernahm Feuerwehrhauptmann Stefan Pitzl die Führung der Ortsfeuerwehr. Eine Motorspritze (RW75) mit Karren wurde im Jahr 1948 angekauft und von Pfarrer Gotthard Seitz feierlich eingeweiht.
  • In der Folge kam es zur Umrüstung von Storzkupplungen auf Einheitskupplungen bei den Schlauchverbindungen.
  • Während dieser Zeit waren die russischen Besatzungstruppen in unserem Land. In Apetlon waren in den Sommermonaten bis zu 20.000 Mann stationiert.

 

Nachdem im Jahre 1953 Stefan Pitzl sein Amt als Kommandant zur Verfügung stellte, wurde Josef Horvath zum Feuerwehrhauptmann ernannt, Stellvertreter wurde Christian Schreier. Ehrenfeuerwehrkommandant wurde Johann Wulkersdorfer. Unter der Führung von Josef Horvath hatte die Freiwillige Feuerwehr Apetlon ihre größten Verdienste und Auszeichnung. Zur Zeit des Ungarnaufstandes im Jahre 1956 kamen Tausende Flüchtlinge über Apetlon nach Österreich. Die Freiwillige Feuerwehr war dabei Tag und Nacht gemeinsam mit der Zollwache im Einsatz, und die Flüchtlinge vom Seegebiet in das Dorf zu bringen und zu versorgen. Die Männer opferten viele freiwillige Stunden im Dienst der Flüchtlinge auf.

 

In den fünfziger Jahren kam es zu vielen Großbränden in Apetlon, die zur Vernichtung vieler Gebäude führten, oft wurden ganze Häuserzeilen ein Raub der Flammen.

 

Bei diesen Großbränden versagte teilweise die Motorpumpe, sodaß im Jahre 1958 unter Bürgermeister Michael Munzenrieder eine neue Pumpe (RVW) angekauft werden musste.

 

Die Feuerwehrfahne, unser Symbol, hat durch die Kriegsjahre sehr gelitten. So wurde ein Abkommen zwischen Gemeinde und dem Kommandostab getroffen und der Beschluß gefasst, eine Fahne anzuschaffen. Der Kommandostab teilte sich in mehrere Gruppen und ging von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln. Dank der Freigebigkeit der Apetloner wurde ein großer Betrag erreicht. Die Fahnenweihe fand im Jahre 1961 statt und stellt einen Höhepunkt im Feuerwehrleben dar.

 

Fahnenmutter war Katharina Tschida, Fahnenpatinnen waren Elfriede Pitzl und Anna Lang.

 

Die Modernisierung unserer Feuerwehr prägte die folgenden Jahre.

 

Zum Ankauf eines Tragkraftspritzwagens (TSW) kam es im Jahr 1962; mit diesem Rüstanhänger konnte im Einsatzfalle die notwendige Ausrüstung rasch zur Brandstelle gebracht werden. 1966 wurde die Ausrüstung durch eine Feuerwehrleiter ergänzt.

 

Da der Mannschaftsstand zu wünschen übrig ließ, wurde eine Werbeaktion durchgeführt, und so konnten am Tag der Feuerwehr 1974 20 Jungfeuerwehrmänner angelobt werden.

 

Entsprechend dem technischen Fortschritt musste die Ausrüstung der Feuerwehr den Erfordernissen unserer Zeit angepasst werden. So entschloß sich die Gemeinde unter Bürgermeister Johann Gangl zum Ankauf eines Feuerwehrautos (LLF Mercedes). An der Mitfinanzierung beteiligte sich die Feuerwehr durch Einnahmen aus verschiedenen Veranstaltungen. Die feierliche Autoweihe nahm Pfarrer Johann Lentsch am 18. September 1977 vor.

 

Nach fast 25 jähriger verdienstvoller Tätigkeit stellte Feuerwehrkommandant Josef Horvath 1977 sein Amt aus Altersgründen zu Verfügung. Als sein Nachfolger wurde von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr in geheimer Wahl einstimmig Josef Preiner zum Feuerwehrkommandant gewählt. Als Kommandant-Stellvertreter wurde Richard Loos, als Kassier Josef Preiner und als Schriftführer Josef Tschida gewählt.

 

Da die Freiwillige Feuerwehr neben der Bekämpfung von Bränden vielfach zu verschiedenen technischen Einsätzen zu Hilfe gerufen wird, ist eine entsprechende Ausrüstung für derartige Einsätze notwendig. Das Ortsfeuerwehrkommando unter Kommandant OBI Josef Preiner beschloss daher Ende 1981, einen hydraulischen Rettungssatz zu kaufen. Zur Finanzierung dieses Vorhabens musste eine Haussammlung durchgeführt werden, wobei rund 90.000 Schilling gespendet wurden. Weiters erzielte ein Fußballturnier mit den umliegenden Feuerwehren im Rahmen eines Feuerwehrfestes rund 10.000 Schilling Reingewinn. Der restliche Betrag wurde von der Kameradschaftskasse und ein großer Teil durch Subvention der Burgenländischen Landesregierung finanziert. Der Rettungssatz wurde am Tag der Feuerwehr unter Bürgermeister Koppi seiner Bestimmung übergeben und von Pfarrer Johann Lentsch eingeweiht.

 

Im Jahre 1987 hat der Gemeinderat unter Bürgermeister Obstlt. Loss Johann und OBI Preiner Josef Kommandant der Feuerwehr sowie die Feuerwehrmitglieder beschlossen das ein Neues Feuerwehrhaus gebaut wird. Mit der tatkräftigen Unterstützung der freiwilligen Helfer wurde ein zweigeschossiges Gebäude gebaut. Wo die Feuerwehr und auch der Musikverein Platz haben.



Das Feuerwehrhaus besteht aus zwei Geschossen mit folgenden Räumen:

  • Keller: Heizraum, Lagerraum
  • Erdgeschoß: Gerätehalle für 3 Großfahrzeuge, Kommandozimmer, Sanitäranlagen
  • Obergeschoß: Versammlungsraum, Sitzungsraum für Feuerwehr, Proberaum und Archivraum für Musikverein

Nach dem Abriss des alten Feuerwehrhauses am 2.Jänner 1987 wurde im März 1987 mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen; am 21.Juli erfolgte bereits die Dacheindeckung und am 11. Dezember 1987 konnten die Geräte ins neue Feuerwehrhaus gestellt werden. Die Baukosten betrugen ca. 2.800.000 Schilling. Die Freiwillige Feuerwehr versuchte gemeinsam mit der Bevölkerung, die Baukosten durch Mithilfe beim Bau sowie andere Aktionen (Baustein-Aktion, Preinkegeln, Feuerwehrheuriger…) möglichst niedrig zu halten.

 

Nach 15 jähriger Tätigkeit als Ortsfeuerwehrkommandant legte 1992 OBI Preiner Josef seine Funktion zurück. Die Ortsfeuerwehr wählte Verwalter Josef Tschida als neuen Ortsfeuerwehrkommandanten.

 

Im Jahr 1996 wurden Absprachen zwischen Gemeinde und Feuerwehr, wegen dem Ankauf eines neuen Feuerwehrautos (TLF2000), geführt.

 

1997 hat dann die Gemeinde beschlossen, das ein neues Feuerwehrauto gekauft wird und bei der Firma Rosenbauer bestellt. Im August 1997 wurde bei der Autoweihe das Feuerwehrauto durch Pfarrer Lentsch Johann geweiht und seiner Bestimmung übergeben.

 

Die Feuerwehr wird immer für alle da sein. Wir warten auf keinen großen Dank. Doch bitten wir Sie, uns als wichtige Hilfe und Kulturträger anzusehen. Wie heißt es unserem Wahlspruch: „Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr.“ So wollen wir unser Wirken in Apetlon in Hinkunft auffassen.

 

Die größten Brände seit 1860

 

 

1860                          Alle Häuser der „Mittergasse“ bis zur Kirche, in der Kirchengasse das Schulhaus, der Pfarrhof und die Häuser bis zum Haus Nr.16, insgesamt 36 Häuser

1863                          „Zweregasse“, Söllnergasse, Kirchengasse und die „Mittergasse“ von der Kirche abwärts, insgesamt 114 Häuser samt Scheunen

1864                          Alle Häuser der Wasserzeile, insgesamt 46. Bei diesem Großbrand verbrannte ein 19 jähriges Mädchen

1867                          Die Häuser bis Nr.30 und weiters 49 „Kleinhäuser“

1884                          9 Häuser samt Scheune und Stallungen

1885                          7 Häuser durch Blitzschlag abgebrannt

1889                          7 Häuser der „Zeil“

1891                    Die gesamte „Zeil“ vollständig

1895                          Die gesamte „Obere Mitterzeile“

1904                          „Hintauser Zeil“, „Mitterzeile“ sowie Pfarr- und Gemeindehaus

1905                          Die halbe Wasserzeile sowie die 2 „Eiskeller“

1906                          12 Häuser der Wasserzeile

1915                          Die komplette rechte Seite der Quergasse

1916                          Söllnergasse und Schmiedgasse, insgesamt 30 Häuser

1923                          5 Häuser der Quergasse

1924                          Die „Seeseite“ der Wasserzeile vollständig

1928                          Söllnergasse und Hintergasse vollständig

1936                          3 Scheunen in der Wallernerstraße

1942                          5 Häuser in der Kirchengasse samt Wirtschaftsgebäude

1949                          In der Quergasse 5 Häuser

1952                          9 Häuser und Stallungen sowie Scheunen in der Quergasse

1956                          18 Scheunen und Wirtschaftsgebäude

1957                          2 Wohngebäude, 9 Scheunen, 7 Wirtschaftsgebäude vollständig, wobei auch noch mehrere angrenzende Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden

1960                          8 Scheunen vollständig

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. März 2010 um 21:54 Uhr